


Das Colosseum Filmtheater zeigt einen Dokumentarfilm über das deutsche Fernsehgeschäft der 90er Jahre. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken auf ihre eigene Karriere zurück. Sie untersuchen, warum Humor damals als männliche Domäne galt und Frauen oft nur als schmückendes Beiwerk fungierten. Der Film hinterfragt die Sozialisation durch Formate wie Wetten, dass..? oder die Harald Schmidt Show. Es geht um die Verbindung von Witz, Macht und gesellschaftlicher Gleichberechtigung. Die Erzählweise ist reflektiert und blickt nostalgisch auf eine Zeit zurück, die das heutige Verständnis von Unterhaltung maßgeblich geprägt hat. Das Setting im Innenraum bietet den passenden Rahmen für diese zeitgeschichtliche Analyse. Der Film lädt dazu ein, die damaligen Lachnummern kritisch neu zu bewerten. Er fragt, was von der Unterhaltungskultur der Dekade übrig geblieben ist.
WAS HABEN WIR GELACHT erzählt die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er Jahre erstmals aus Frauenperspektive. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor als Quotenkiller galt. Eine ganze Generation wurde so vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert – durch „Wetten, dass…?”, die „Harald Schmidt Show” und später “TV total”. Wie hat uns diese Zeit geprägt? Und was hat Witzigsein mit Macht und Gleichberechtigung zu tun? Dieser Film ist eine Zeitreise zurück zu den Lachern der 90er. ‘Was haben wir gelacht’ – oder vielleicht auch nicht?
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