


Die Hamburger Filmmacher Cooperative formierte sich Ende der sechziger Jahre. Ihr Ziel war das Filmemachen ohne materielle Zwänge oder starre Regeln. Das Ergebnis sind radikale und amüsante Werke, die den Film als reines Experiment begreifen. Das Programm versammelt Arbeiten wie Der warme Punkt von Thomas Struck oder Jüm-Jüm von Werner Nekes und Dore O. Hinzu kommen Beiträge von Marquard Bohm, Helmut Herbst und Hellmuth Costard. Die Auswahl zeigt die formale Freiheit der damaligen Avantgarde. Die Vorführung findet in der Berlin Icebar statt. Hier trifft unkonventionelle Filmgeschichte auf ein ungewöhnliches Setting. Ein Abend für den Blick zurück auf eine Zeit des bewussten Regelbruchs.
Das diesjährige Filmerbe-Festival Film Restored eröffnet mit einem Kurzfilmprogramm aus einer Community par excellence, der Hamburger Filmmacher Cooperative (1968–1972). Die Gruppe schloss sich zusammen, um Filme fern gängiger Konventionen und materieller Zwänge zu machen. Film als Kunstform, mit der gemeinsam experimentiert und gespielt wurde, sodass provokante, radikale, amüsante und formal spannende Werke entstanden.\n\nProgramm:\n›Der warme Punkt‹ (1968, R: Thomas Struck)\n›Jüm-Jüm‹ (1968, R: Werner Nekes, Dore O.)\n›Na und …?‹ (1967, R: Marquard Bohm, Helmut Herbst)\n›Klammer auf, Klammer zu‹ (1966, R: Hellmuth Costard)
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