


Das Humboldt Forum stellt die Frage, wie Austausch zwischen Gesellschaften ohne koloniale Altlasten funktionieren kann. Es geht um Wissen, Objekte und die Machtverhältnisse, die in Museen oft fortbestehen. Schüler setzen sich hier mit der Herkunft von Kulturgütern aus Süd- und Zentralamerika auseinander. Sie hinterfragen, wie diese Objekte nach Berlin gelangten und welche Verantwortung Institutionen tragen. Die Teilnehmer bauen eigene Masken und entwerfen Konzepte für deren Präsentation. Dabei reflektieren sie ihre eigenen Erwartungen an den Umgang mit Kunst und die Arbeit musealer Einrichtungen.
Wie könnte ein Austausch von Wissen, Informationen, Fähigkeiten und Objekten zwischen Gesellschaften und Gruppen aussehen, der nicht Machtverhältnisse wie Rassismus und Kolonialismus reproduziert? Was sind unsere eigenen Erwartungen an (Tausch-)Beziehungen und an den Umgang mit von uns Geschaffenem? Die Schüler*innen bauen Masken und diskutieren ihre persönlichen Vorstellungen, wie diese ausgestellt werden sollten. Anhand von Kulturgütern aus Süd- und Zentralamerika stellen sie die Arbeit von Museen infrage und diskutieren darüber, wie die Objekte nach Berlin gekommen sind.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du dich nicht mit postkolonialen Themen auseinandersetzen willst
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