


Das Humboldt Forum bietet einen Blick auf Sammlungen aus Afrika, Ozeanien sowie Nord-, Zentral- und Südamerika. Die Führung fokussiert sich auf die Aufarbeitung kolonialer Geschichte. Es geht um Provenienzforschung und die Restitution von Objekten wie den Benin-Bronzen. Die Themen werden durch den Austausch mit Vermittlern greifbar. Dabei stehen aktuelle Projekte des kollaborativen Museums im Zentrum. Die Verbindung zwischen historischen Exponaten und gegenwärtigen gesellschaftlichen Debatten bildet den Kern. Das Museum nutzt Tastobjekte, Filmstationen und einen Hörraum für die Musikethnologie. Die Ausstellung verknüpft historische Kontexte mit globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel. Ein reflektierter Gang durch die Geschichte.
Die dialogische Führung zeigt Ihnen die Höhepunkte aus den Sammlungsbereichen Afrika, Ozeanien, Nord-, Zentral- und Südamerika und der Musikethnologie. Erfahren Sie von unseren Vermittlerinnen mehr über die Restitution der Benin-Bronzen an Nigeria oder den Zusammenhang zwischen den historischen Booten aus Ozeanien und dem globalen Klimawandel. Diskutieren Sie über Provenienzforschung am Beispiel von Cultural Belongings aus Namibia, die gemeinsam mit zeitgenössischer Kunst präsentiert werden. Die Führung erläutert aktuelle Projekte des Kollaborativen Museums mit Partnerinnen aus der ganzen Welt sowie der Berliner Stadtgesellschaft und vermittelt, wie sich die Konsequenzen des Kolonialismus bis in die Gegenwart ziehen. Außerdem können Sie die Themen des Hauses durch attraktive Tastobjekte, eine Vielzahl von Film- und Medienstationen sowie einen Hörraum mit den „Klängen der Welt“ sinnlich und gegenwartsbezogen erfahren.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du eine reine Kunstausstellung ohne historische Einordnung erwartest
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