


Elfriede Jelinek verarbeitet in diesem Text eine persönliche Prüfung durch das Finanzamt. Daraus entwickelt sich ein Monolog, der weit über den bürokratischen Anlass hinausreicht. Die Inszenierung von Jossi Wieler verbindet die jüdische Herkunft des Vaters mit der Geschichte von Enteignungen im Dritten Reich. Es geht um die Kontinuität dieser Ereignisse bis in die Gegenwart. Das Deutsche Theater zeigt eine intensive Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Strukturen. Ein Abend, der Reflexion fordert und die Grenzen zwischen privater Erfahrung und historischer Last auflöst.
Aus der demütigenden Erfahrung einer Tiefenprüfung durch das Finanzamt entstand das Theaterstück, in dem Elfriede Jelinek Assoziationsketten von der jüdischen Herkunft ihres Vaters über Enteignungen im Dritten Reich bis zu deren Folgen in der Gegenwart entwickelt. Regisseur Jossi Wieler hat den Text für die Bühne adaptiert.
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Elfriede Jelinek verarbeitet die Erfahrung einer Finanzamtsprüfung. Sie verbindet dies mit der jüdischen Herkunft ihres Vaters und den Enteignungen während des Dritten Reiches, bis hin zu den heutigen Auswirkungen.
Das Stück wird im Deutschen Buch- und Schriftmuseum in Berlin aufgeführt. Das Setting ist indoor, passend für einen kontemplativen Theaterabend.
Erwarte einen kulturellen und nachdenklichen Abend. Das Stück ist eher ernst und regt zum Nachdenken an, nicht zur reinen Unterhaltung.