


Die Uraufführung Ein Stück Illusion verwebt zwei Erzählstränge. Ein jüdisches Ehepaar versucht in New York als Magier Fuß zu fassen, während die Geschichte gleichzeitig in das Berlin der NS-Zeit zurückkehrt. Historische Fakten treffen auf magische Elemente. Das Stück beleuchtet das Schicksal der Inhaber des Geschäfts Zauberkönig und den Einsatz von Maria von Maltzan als Fluchthelferin. Das Theater im Palais bietet den Rahmen für diese Auseinandersetzung mit Verfolgung und Zivilcourage. Die Inszenierung bleibt dabei in einem bewegenden Ton.
Stolpersteine. Angenommen, das jüdische Ehepaar Charlotte und Arthur Kroner, von 1906 bis 1942 Eigentümer des Ladens „Zauberkönig“ in der Friedrichstraße, hätte Nazi-Deutschland rechtzeitig verlassen. Angenommen, Arthur Kroner und Tochter Hilde hätten sich in New York um ein Engagement als Magier beworben. Und angenommen, sie begegnen dort einem Charlie Chaplin Imitator… So fängt die Uraufführung „EIN STÜCK ILLUSION Stolpersteine“ an. Es wird gezaubert, es wird geprobt und gestolpert, die drei ringen um einen Auftritt in der großen Show am Abend. Dann wird man jäh ins Berlin der NS-Diktatur katapultiert. Die noch verbleibenden Juden fürchten um ihr Leben, es herrscht eine Atmosphäre von Gewalt und Unterdrückung. Mittendrin: Maria von Maltzan, auch die „Löwin von Berlin“ genannt. In halsbrecherischen Aktionen kämpft sie zusammen mit anderen Fluchthelfern darum, Verfolgten das Leben zu retten.
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