


Bernau im 17. Jahrhundert. Eine Welle der Hexenverfolgung erfasst die Stadt und fordert zahlreiche Opfer. Die 70-jährige Dorothea Meermann gerät in die Fänge des Machtapparats. Das Stück zeigt ihren Widerstand gegen die Anschuldigungen. Trotz jahrelanger Folter bleibt sie bei ihrer Aussage und verweigert das erzwungene Geständnis. Diese szenische Lesung basiert auf historischen Protokollen und wahren Schicksalen. Die Produktion verknüpft die Ereignisse der frühen Neuzeit mit der Frage nach gesellschaftlicher Willkür. Es ist ein Blick auf ein dunkles Kapitel, das in seiner Konsequenz bis heute nachwirkt.
Von Feindbildern, Justizversagen und einem Verbrechen gegen die Menschheit \n\nPassend zu unserem Jahresmotto „Die Kraft der Frauen“ widmen wir uns in unserer neuen szenisch-musikalischen Hausproduktion einem dunklen Kapitel der Geschichte: der Hexenverfolgung.\n\nIn Bernau bei Berlin setzt ab 1617 eine Verfolgungswelle ein, in deren Verlauf viele Unschuldige, in erster Linie Frauen, als Hexen angeklagt werden. Eine dieser Frauen ist die 70-jährige Bernauerin Dorothea Meermann. Bereits in dritter Generation wird sie wegen Zauberei verhaftet und über zwei Jahre wiederholt gefoltert. Dennoch bietet sie dem Machtapparat der frühen Neuzeit die Stirn und bleibt bis zu ihrem Tod bei ihrer Aussage, keine Zauberin zu sein.\n\nNach intensiven historischen Recherchen und anhand von wahren Schicksalen machen wir eine Epoche erlebbar, die nur auf den ersten Blick nichts mit unserer modernen Zeit zu tun hat.
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Eher nichts für dich, wenn: du leichte Unterhaltung ohne ernste Themen bevorzugst
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