


Zwei Freunde betreiben ein Geschäft in Amerika. Als einer von ihnen 1932 nach Deutschland zurückkehrt, beginnt eine schleichende Entfremdung. Die Geschichte zeigt den Wandel vom Vertrauen zum Verrat. Max bleibt in den USA, während Martin in der Heimat zum Anhänger des neuen Regimes wird. Die Korrespondenz zwischen den beiden Männern offenbart die Zerstörung einer Freundschaft durch politische Radikalisierung. Es ist ein Kammerspiel über Loyalität und moralische Verantwortung. Axel Pape inszeniert den Stoff als intensives Schauspiel. Die Produktion im Theater im Palais beleuchtet die Mechanismen totalitärer Systeme anhand eines privaten Schicksals.
Schauspieler und Regisseur Axel Pape zeigt eine Produktion, für die wir aktuell als feste Berliner Spielstätte fungieren.\n\n„Ich habe nie auf weniger Seiten ein größeres Drama gelesen. Diese Geschichte ist meisterhaft, mit unübertrefflicher Spannung gebaut“, sagt Elke Heidenreich über die Geschichte der beiden Freunde Max und Martin, die in Amerika gemeinsam ein Geschäft betreiben, bis Martin 1932 in seine deutsche Heimat zurückkehrt.\n\nIn Amerika sorgt sich der Jude Max um seine Schwester, die als junge Schauspielerin in Berlin arbeitet. Währenddessen entwickelt sich Martin in Deutschland mehr und mehr zum Bekenner und Profiteur des aufkommenden Regimes. Die Dinge spitzen sich unaufhörlich zu und es kommt zur Katastrophe. Da trifft Max eine überraschende Entscheidung, die der Geschichte eine völlig unerwartete Wendung gibt…\n\nDie Inszenierung zeigt eine emotionale und mitreißende Geschichte, die ein ebenso brillantes wie zeitloses Zeichen gegen die Entstehung und Gefahren totalitärer Systeme setzt.
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