


Die Ausstellung beleuchtet die künstlerischen Verbindungen zwischen Vietnam und der DDR. Im Fokus steht die Solidarität, die sich in verschiedenen Werken manifestiert. Die Kuratorenführung bietet Einblicke in die Hintergründe dieser Zusammenarbeit. Du erfährst, wie politische Ideale in Kunst übersetzt wurden und welche Spuren diese Zeit hinterlassen hat. Das Kunstforum der Berliner Volksbank bietet den Rahmen für diese Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte. Es geht um eine sachliche Einordnung der Exponate im historischen Kontext.
Die Ausstellung beleuchtet das Motiv der internationalen Solidarität im künstlerischen Austausch zwischen Vietnam und der DDR. Besonders deutlich wurde dieser politische Leitgedanke während des Vietnamkriegs, der in der DDR breite Solidaritätsbekundungen hervorrief und vielfältige künstlerische Produktionen anregte. Gleichzeitig richtet die Ausstellung den Blick auf die Lebensrealitäten vietnamesischer Vertragsarbeiter:innen und zeigt, wie sich zeitgenössische Künstler:innen kritisch damit auseinandersetzen. Die genauere Betrachtung dieser Verflechtungen eröffnet den Raum für einen Diskurs über Machtverhältnisse, einseitige Projektionen, kulturelle Zuschreibungen und individuelle Handlungsspielräume. Anhand ausgewählter Werke aus der DDR und Gegenwart untersucht die Ausstellung, wie sich Solidarität in der Kunst ausdrückt und lädt zu einer Reflexion über den Begriff selbst ein. Ergänzt wird die Präsentation durch Arbeiten aus der Kunstsammlung der Berliner Volksbank, die die ausgestellten Werke in einen größeren Zusammenhang sozialistischer Bildproduktion einordnen oder in Korrespondenz mit ihnen neu befragt werden können.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du dich für zeitgeschichtliche Themen nicht interessierst
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Die Ausstellung untersucht die künstlerischen Wechselwirkungen und die gelebte Solidarität zwischen Vietnam und der DDR.
Ja, das Opening richtet sich an alle Kunstinteressierten, die sich mit diesem spezifischen Teil der Geschichte auseinandersetzen möchten.
Es ist ein kultureller Abend, der eher zum Nachdenken und zum kreativen Austausch anregt als zur großen Party.