


Wie blicken Frauen auf sich selbst, wenn sie die Regie übernehmen. Die Ausstellung im Kunstforum Berliner Volksbank untersucht, wie Künstlerinnen in der DDR den weiblichen Körper jenseits gesellschaftlicher Vorgaben darstellten. Der Fokus liegt auf Fotografie und der Auseinandersetzung mit Identität. Statt Projektionsfläche für Erwartungen wird der Körper hier zum Ort der Selbstbestimmung. Die Arbeiten reflektieren eine eigenständige künstlerische Perspektive. Es geht um Subjektivität und die bewusste Abkehr vom fremden Blick.
Wie sehen Frauen sich selbst, wenn sie sich dem Blick anderer entziehen? Wie verändert sich das Bild des weiblichen Körpers, wenn Künstlerinnen Subjekt ihres eigenen Sehens werden? The Female Gaze begreift den weiblichen Körper nicht als Projektionsfläche gesellschaftlicher Erwartungen, sondern als Ort eigener Erfahrung, Selbstbestimmung und künstlerischer Erkenntnis. Die Ausstellung zeigt Künstlerinnen in der DDR und deren Auseinandersetzung mit Identität, Körperlichkeit und Subjektivität.
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