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umbenennen?!
Foto: Victor / Unsplash

umbenennen?!

Straßennamen sind oft mehr als bloße Orientierungspunkte. Sie dienen als Instrumente der Macht und der Erinnerungskultur. Das Museum Treptow untersucht, wie politische Akteure diese Namen nutzten, um Gewalt zu legitimieren oder Ideologien zu verbreiten. Im Zentrum steht die Köpenicker Blutwoche von 1933. Damals instrumentalisierten die Nationalsozialisten den Tod von SA-Männern, um gegen politische Gegner sowie Jüdinnen und Juden vorzugehen. Die Ausstellung zeigt auf, wie diese Straßen nach dem Zweiten Weltkrieg umbenannt wurden, um die Opfer zu ehren. Zudem wird der Umgang mit historischen Bezügen thematisiert. Dazu gehört die Debatte um Siegfried Berger und den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 sowie der kritische Blick auf antisemitische Bezüge in der lokalen Namensgebung.

Kultur & GeschichteChilligSoloGruppe
Wann
Mo., 26. Okt. · 10:00–18:00
Wo
Museum Treptow
Sterndamm 102, 12487, Berlin
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Eintritt
Kostenlos

Gut zu wissen

Das erwartet dich

  • Analyse politischer Straßennamen in Berlin
  • Hintergründe zur Köpenicker Blutwoche
  • Einordnung von Erinnerungskultur und NS-Propaganda
Gut fürGeschichtsinteressierte

Eher nichts für dich, wenn: du dich nicht mit politischer Geschichte und NS-Gewalt auseinandersetzen willst

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Kostenlos

Eintritt frei · Quelle: maulbeerblatt.com