


Im Juni 1933 verschleppte die SA in Köpenick systematisch Menschen. Diese Haft- und Folterwelle markiert einen dunklen Punkt der lokalen Historie. Das Museum Köpenick widmet sich diesem Ereignis. Die Ausstellung beleuchtet die Hintergründe und fragt, wie die Gesellschaft heute mit diesem Erbe umgeht. Der Besuch ist fordernd. Die Dokumentation der Ereignisse lässt wenig Raum für Leichtigkeit und richtet den Fokus auf die Aufarbeitung vergangener Gewalt.
Im Berliner Südosten beschäftigen sich die Museen Treptow-Köpenick unter anderem mit einem überregional bedeutsamen Thema, das sich auch in Straßennamen wiederfindet: Im Rahmen der „Köpenicker Blutwoche“, einer großangelegten Haft- und Folterwelle der SA im Juni 1933. Die Ausstellung fragt nach dem Umgang mit dieser Geschichte.
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