


Sarah Maldoror porträtiert in ihrem Kurzfilm die haitianische Künstlerin Toto Bissainthe. Die Regisseurin nutzt das Medium als Werkzeug für politische Befreiung und kulturelle Selbstbestimmung. Elsie Haas widmet sich in ihrem Beitrag der Bedeutung des Voodoo für Haiti. Zu Wort kommen Priester, Historiker und politische Akteure, die das komplexe Geflecht aus Religion und Gesellschaft beleuchten. Das Programm läuft in Originalsprache mit englischen Untertiteln. Es ist eine Gelegenheit, sich mit der Geschichte und den spirituellen Wurzeln des Landes auseinanderzusetzen.
Toto Bissainthe. Sarah Maldoror, Frankreich, 1985, 4 Min., French with English subtitles.\nThe voodoo dance: a tribute to the people of Haiti. Elsie Haas, Haïti, 1987, 52 Min., Kreolisch mit englischen Untertiteln.\n\nSarah Maldoror, die erste Woman of Color, die Regie bei einem Spielfilm führte, gilt weithin als die Matriarchin des afrikanischen Kinos – ein Medium, das sie von Anfang an als wichtiges Werkzeug für den politischen Kampf und Befreiung nutzte. In ihrem Kurz-Dokumentarfilm Toto Bissainthe richtet Maldoror den Blick auf die legendäre haitianische Sängerin und Schauspielerin. The voodoo dance bietet einen tiefen Einblick in die Bedeutung des Voodoo in der haitianischen Kultur aus der Perspektive von Voodoo-Priestern, Regierungsvertretern, Historikern und Politikern.
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