


Flora Gomes blickt in seinem Spielfilmdebüt auf das Ende des Guerillakriegs in Guinea-Bissau. Das Drama beleuchtet die Jahre nach der portugiesischen Kolonialherrschaft und die komplizierten Folgen der Unabhängigkeit. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die sich dem Kampf anschließt. Ihr Wunsch nach Freiheit treibt die Erzählung voran. Der Film gilt als Grundstein des Kinos in Guinea-Bissau. Er ist ein nachdenklicher Blick auf eine historische Zäsur.
Flora Gomes, Guinea-Bissau 1988, 96 Min., Guinea-Bissau Creole mit englischen Untertitel\n\nIntroduced by Flora Gomes\n\n»›Mortu Nega‹ ist«, so der Regisseur Flora Gomes, »die Geschichte einer Frau, die beschließt, sich dem Kampf anzuschließen, weil sie selbst frei sein möchte – und nichts auf dieser Welt ist damit vergleichbar, frei sein zu wollen.« Sein sensationelles Spielfilmdebüt gilt schon lange als Beginn des Kinos in Guinea-Bissau und Gomes ist seitdem einer der wichtigsten Persönlichkeiten dieses Kinos geworden. Dieses ungewöhnliche und einflussreiche Epos beleuchtet das Ende des dortigen Guerillakriegs – und dessen komplizierte Nachwirkungen. Der Kampf führte nach einem halben Jahrhundert grausamer portugiesischer Kolonialherrschaft zu Guinea-Bissaus Unabhängigkeit.
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