


Der Film Zeugin aus der Hölle von 1967 zeigt die Shoah-Überlebende Lea Weiss. Sie soll vor Gericht über die Gräuel im KZ aussagen. Dabei wird sie massiv bedrängt und bedroht. Die Handlung zwingt die Protagonistin dazu, ihr Trauma erneut zu durchleben. Der Film dient als Zeitdokument für die damalige gesellschaftliche Haltung gegenüber jüdischen Stimmen. Er stellt die Frage, wie viel Raum das öffentliche Gedächtnis zulässt. Die Vorführung findet im Rahmen des Kinopreises des Kinematheksverbunds statt. Es ist eine Einladung zur Auseinandersetzung mit der Geschichte.
›Zeugin aus der Hölle/Gorke trave‹ (BRD, YU 1967): Die Shoah-Überlebende Lea Weiss soll in einem Prozess Zeugnis über die Gräuel im KZ ablegen. Im Vorfeld wird sie bedrängt und bedroht – und muss so ihr Trauma erneut durchleben. Ein »Film gegen das Vergessen« und ein Zeitdokument über den Raum für jüdische Stimmen in der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft. Eine Veranstaltung des Kinopreises des Kinematheksverbunds.
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