


Wie sehen wir die Welt und warum? Das Kurzfilmprogramm Rewire Your Mind untersucht die unbewussten Filter, durch die wir Realität wahrnehmen. Sieben Arbeiten aus unterschiedlichen Ländern beleuchten Themen wie Zugehörigkeit, Identität und das Hinterfragen vertrauter Denkmuster. Die Filme nutzen Nähe und Verletzlichkeit, um die Geschichten freizulegen, die wir oft ungeprüft mit uns tragen. Es geht darum, den Autopiloten im Kopf auszuschalten und Vorstellungskraft als Mittel zur eigenen Positionierung zu begreifen. Im Anschluss an die Vorführungen findet ein Gespräch mit den Filmemacherinnen und Filmemachern statt. Hier lässt sich das Gesehene vertiefen und der theoretische Rahmen der Filme diskutieren.
Rewire Your Mind zeigt auf niemanden mit dem Finger – vielmehr wird hinterfragt, wie wir gelernt haben zu sehen. Dabei gehen wir davon aus, dass unsere Wahrnehmung nie ganz uns allein gehört: Vorstellungen von Zuhause, Glück, Wahrheit und Zugehörigkeit übernehmen wir oft, bevor wir beginnen, sie zu hinterfragen. Dieses Erbe abzulehnen bedeutet, Unsicherheit zuzulassen. Durch Nähe, Verletzlichkeit und Momente der Reflexion legen sieben Filme die unsichtbaren Geschichten frei, die wir mit uns tragen.\n\nKurzfilme im Programm:\n- From Nowhere (Indien, 2025)\n- Ich suche eine Wohnung in Hamburg (Deutschland, 2026)\n- The Recce (UK/Deutschland, 2026)\n- Night Shift (Südkorea, 2026)\n- Strangers with Hats (Deutschland, 2025)\n- Buah (Singapur, 2025)\n- Spray and Pray (Bulgarien/Deutschland, 2026)
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