


Hans Tintners Cyankali steht im Zentrum der ersten Präsentation. Der Film war ein Instrument im Kampf gegen den Paragrafen 218 und passierte die Zensur erst nach mehreren Anläufen. Die zweite Session widmet sich den instabilen Signalen der DFFB. Es geht um die Geschichte der Videoarbeit an der Filmhochschule und die Lücken in der Archivierung. Abschließend beleuchtet Karina Griffith die Arbeit von Wanjiru Kinyanjui. Die Fallstudie zeigt Ansätze für eine intersektionale Filmbewahrung anhand eines Abschlussfilms.
10:00 Cyankali – A Film That Spoke Out (Julia Wallmüller)\nHans Tintners ›Cyankali‹ war von zentraler Bedeutung im Kampf um die Reformierung des umstrittenen Paragraphen 218. Der Film wurde der Zensurbehörde insgesamt sechs Mal vorgelegt.\n\n10:30 Unstable Signals – The Lost Video History of the DFFB (Netzwerk Lost Video History dffb)\nEin Blick auf die Geschichte der Arbeit mit Video an der DFFB, ihre Archivierungspraxis und die erheblichen Lücken im Archiv.\n\n11:00 Projecting Wanjiru Kinyanjui (Karina Griffith)\nPräsentation über einen Workshop zur Untersuchung der 35-mm-Kopie von Kinyanjuis DFFB-Abschlussfilm ›Der Kampf um den heiligen Baum‹.
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