Das war am Donnerstag, 8. Oktober 2026. Verpasst? Halb so wild – in Berlin läuft ständig was.
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POINT OF TOUCH
Wie entscheiden wir, wer uns berühren darf? POINT OF TOUCH nähert sich dieser Frage ohne die Illusion, dass wir einander vollständig verstehen könnten. Die Inszenierung kombiniert Tanz, persönliche Erinnerungen und dokumentarische Fragmente. Das Ergebnis ist eine intime Auseinandersetzung mit der Frage, wie Verbindung zwischen Menschen überhaupt entsteht. Es geht nicht um Einigkeit oder Gleichheit. Die Performance zeigt, dass wir auch ohne Übereinstimmung nebeneinander bestehen können.
„Ich möchte nicht, dass mich Fremde in der U-Bahn berühren. Und doch hoffe ich, dass jemand zu mir kommt, wenn ich einmal stürze." Aus diesen Worten entstand POINT OF TOUCH. Nicht aus dem Wunsch, Nähe zu feiern, und nicht aus der Annahme, dass wir einander verstehen können — sondern aus der Frage, was in uns darüber entscheidet, wann ein anderer Mensch uns berührt. Die Inszenierung verbindet dokumentarische Fragmente, persönliche Erinnerungen, Imagination und Tanz und erkundet, wie zwischen Menschen überhaupt Verbindung entsteht. Auch wenn sie nicht bewusst politisch ist, regt sie zum Nachdenken über ein Miteinander jenseits der Illusion eines vollständigen Verstehens an. Anstatt zu fragen, ob wir gleich sind oder zu verschieden, um uns zu verbinden, öffnet sie eine dritte Möglichkeit: Wir müssen uns nicht einig sein, um nebeneinander zu bestehen.
- Wann
- Do., 8. Okt. · 19:30
- Wo
- DOCK 11 EDEN
Breite Straße 43, 13187 Berlin, berlin
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- Preis beim Anbieter
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