


Das Scheunenviertel war 1923 Schauplatz massiver Gewalt gegen jüdische Menschen. Die Ereignisse fanden zehn Jahre vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten statt und markieren einen dunklen Punkt der Berliner Zeitgeschichte. Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum widmet diesem Pogrom eine Paneldiskussion. Historiker und Experten beleuchten die Abläufe der zweitägigen Ausschreitungen in dem damaligen Arbeiterviertel. Die Veranstaltung bietet Raum für eine nüchterne Analyse der Geschehnisse. Es geht um das Verständnis einer Eskalation, die oft im Schatten späterer Verbrechen steht.
Anfang November 1923 brach ein Pogrom im Berliner Scheunenviertel aus. Fast zwei Tage lang zogen Berliner durch das Scheunenviertel und verübten Gewalttaten gegen jüdische Menschen in diesem Arbeiterviertel. Diese massive Gewaltausschreitung, zehn Jahre vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten
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