


Im November 1923 eskalierte die wirtschaftliche Not in Berlin. Das Scheunenviertel wurde zum Schauplatz eines Pogroms, bei dem osteuropäische Jüdinnen und Juden zur Zielscheibe von Gewalt wurden. Der Rundgang führt an die Orte dieses Geschehens. Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum ordnet die Ereignisse historisch ein und beleuchtet die Mechanismen der Sündenbocksuche in Krisenzeiten. Es ist eine Auseinandersetzung mit einem Kapitel der Stadtgeschichte, das oft im Schatten der späteren Jahre steht. Die Tour bleibt nah an den historischen Fakten und verzichtet auf einfache Antworten.
Bereits zehn Jahre vor der NS-Diktatur kam es am 5. November 1923 zu einem Pogrom im Berliner Scheunenviertel. Berlin befand sich mitten in einer Inflationskrise und als Hilfszahlungen ausfielen, wurden osteuropäische Jüdinnen und Juden zu Sündenböcken gemacht: Es kam zu Angriffen auf sie, ihre Gesc
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Eher nichts für dich, wenn: du dich mit bedrückenden historischen Themen unwohl fühlst
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