

Das war am Donnerstag, 1. Oktober 2026. Verpasst? Halb so wild – in Berlin läuft ständig was.





Max Frischs Werk Mein Name sei Gantenbein steht in einer Reihe mit Stiller und Homo faber. Es ist eine der zentralen Prosa-Arbeiten des Autors. Die Inszenierung am Berliner Ensemble widmet sich den existentiellen Fragen des Textes. Der Erzähler ist von seiner Frau verlassen worden. Er beginnt, sich neue Identitäten zu konstruieren. In diesem Prozess erfindet er zahlreiche Figuren und entwirft deren Schicksale neu. Die Aufführung reflektiert den Kern des Romans. Es geht um die Zerbrechlichkeit der eigenen Identität und die Macht der Erzählung. Die Bühne wird zum Ort für eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Identitätsdiskurs.
Neben „Stiller“ und „Homo faber“ stellt der Roman eines der wichtigsten Prosa-Werke Max Frischs dar. Darin erfindet der von seiner Frau verlassene Erzähler zahlreiche Figuren und schmückt deren fiktive Schicksale aus. Letztlich geht es um die Frage, was unsere Identität…
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