


Lina Morgenstern prägte das Berlin des 19. Jahrhunderts durch ihren Einsatz für soziale Gerechtigkeit und die Gründung der Volksküchen. Diese Uraufführung widmet sich ihrem Wirken als Schriftstellerin und Kämpferin für Frauenbildung. Das Stück zeichnet den Weg einer Frau nach, die gesellschaftliche Strukturen ihrer Zeit hinterfragte. Es ist eine biografische Auseinandersetzung mit einer Persönlichkeit, deren Arbeit die Stadt nachhaltig beeinflusste. Auf der Bühne stehen Alina Gause, Carl Martin Spengler und Dennis Weissert. Die Inszenierung findet im Theater im Palais statt.
Wie eine Frau Berlin veränderte.\n\nPassend zu unserem Jahresmotto „Die Kraft der Frauen“ rücken wir in unserer Reihe der Berliner Persönlichkeiten eine fast vergessene Frau in den Fokus, deren Errungenschaften im Berlin des 19. Jahrhunderts beinahe wie ein Wunder anmuten: die Schriftstellerin, Frauenrechtlerin und Sozialaktivistin Lina Morgenstern. Gegen alle gesellschaftspolitischen Widerstände gründet die in Breslau in Preußen geborene Jüdin mit 18 Jahren ihren ersten Wohltätigkeitsverein, schreibt mehrere Bestseller, ruft die erste Zeitung von Frauen für Frauen ins Leben und organisiert den ersten Internationalen Frauenkongress in Deutschland mit Besucherinnen aus der ganzen Welt. Berühmt wurde sie nicht zuletzt für die Berliner Volksküchen, die sie initiierte und die ihr den Beinamen „Suppenlina“ einbrachten.
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