


John Berger hat die Art und Weise, wie wir Kunst betrachten, maßgeblich geprägt. Sein Werk bleibt ein Standard für die theoretische Auseinandersetzung mit visueller Kultur. Mario Keßler und Stephan Wackwitz diskutieren im Gespräch mit Achim Engelberg über Bergers Leben und Wirken. Dabei geht es auch um die frühen Jahre und die Bezüge zur DDR, in der 1956 sein erstes Buch erschien. Die Veranstaltung findet im Literaturforum im Brecht-Haus statt. Es ist ein Abend für eine reflektierte Auseinandersetzung mit Kunstkritik und Geschichte.
Als Kunstkritiker veränderte John Berger unsere Art des Sehens; »Ways of Seeing« wurde zu einem der einflussreichsten Kunstbücher überhaupt. Sein erstes Buch, über Renato Guttuso, erschien 1956 zuerst in der DDR. Im selben Jahr ernüchterte ihn die Niederschlagung der Revolution... \n\nMario Keßler und Stephan Wackwitz im Gespräch mit Achim Engelberg.
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