


Zwei Schwestern in einem Dorf in Sri Lanka scheitern an Klassenbarrieren und dem Wandel zwischen Tradition und Fortschritt. Der Film von 1978 fängt ihre Hoffnungen in poetischen Schwarz-Weiß-Bildern ein. Vasanthi Chathurani gibt in ihrer Debütrolle eine bemerkenswerte Vorstellung. Die Erzählung bleibt dabei melancholisch und reflektierend. Das Werk galt lange als verschollen. Nach jahrelanger Arbeit konnte die Film Heritage Foundation das Material sichern und restaurieren. Eine Einführung durch Shivendra Singh Dungarpur begleitet die Vorführung.
Sumitra Peries, Sri Lanka 1978, 110 Min., Sinhala mit englischen Untertitel\n\nEinführung von Shivendra Singh Dungarpur\n\nDie Geschichte zweier junger Schwestern in einem Dorf in Sri Lanka, deren Hoffnungen auf Liebe von Klassenbarrieren und dem Zusammenstoß von Tradition und Fortschritt zunichte gemacht werden. Die poetischen Schwarz-Weiß-Bilder fangen die Verwirrungen und die Zerbrechlichkeit jugendlicher Sehnsüchte auf bestechende Weise ein, unterstützt von der herausragenden darstellerischen Leistung der 16-jährigen Vasanthi Chathurani in ihrer Debütrolle. 2018 begann Shivendra Singh Dungarpur, der Leiter der indischen Film Heritage Foundation, gemeinsam mit Sumitra Peries, der Regisseurin des Films, mit den Planungen zur Restaurierung ihres Erstlingswerks. ›Gehenu Lamai‹ war beim London Film Festival im Jahr 1978 als »Outstanding Film of the Year« ausgezeichnet worden, lief aber nun Gefahr, für immer verloren zu gehen. Nach sechs Jahren, in denen sich der Zustand des Filmmaterials immer weiter verschlechtert hatte, konnte die Finanzierung der Restaurierung endlich gesichert werden.
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