


Symbole der DDR verschwanden nach 1990 aus dem öffentlichen Raum. Viele Objekte landeten im Müll oder auf Flohmärkten, bevor sie den Weg in Sammlungen fanden. Die Ausstellung beleuchtet diesen Prozess der Entsorgung und Bewahrung. Sie fragt, was der Umgang mit diesen Relikten über die Erinnerungskultur verrät. Heute dienen diese Gegenstände als Anker für die Identität. Das Museum ordnet die Geschichte der Symbole in den Kontext der Zeitgeschichte ein.
Mit dem Ende der DDR verloren auch deren Symbole ihre Gültigkeit. Bereits in den Wochen und Monaten vor dem 3. Oktober 1990 hatte sich der öffentliche Raum sichtbar verändert. Zeichen der SED-Herrschaft wurden entfernt, vieles landete im Sperrmüllcontainer oder auf Flohmärkten – und gelangte später über Umwege in Museumssammlungen.\n\nDoch nicht alles verschwand spurlos. Nach 1990 entbrannten intensive Debatten um Straßennamen, Denkmäler und Bauwerke. Heute sind Relikte der DDR als Identitätsanker wieder präsent – vor Ort ebenso wie im Museum. Was verrät der Umgang mit den Symbolen des vergangenen Staates über unsere Erinnerungskultur?
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