

Nach dem Mauerfall verschwanden Zeichen der SED-Herrschaft aus dem Stadtbild. Vieles landete im Sperrmüll oder wurde gezielt entsorgt. Die Ausstellung im DDR Museum dokumentiert diesen Prozess. Sie beleuchtet die Debatten um Denkmäler, Straßennamen und öffentliche Bauwerke nach der Wiedervereinigung. Heute dienen diese Relikte als Anker für die eigene Identität. Die Schau zeigt, wie aus einstiger Staatsmacht ein museales Objekt wurde.
Mit dem Ende der DDR verloren auch deren Symbole ihre Gültigkeit. Zeichen der SED-Herrschaft wurden entfernt, vieles landete im Sperrmüllcontainer oder auf Flohmärkten. Die Ausstellung thematisiert die Entsorgung der DDR-Staatssymbole und die intensiven Debatten um Straßennamen, Denkmäler und Bauwerke nach 1990. Heute sind Relikte der DDR als Identitätsanker wieder präsent – vor Ort ebenso wie im Museum.
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