


Erika-Schreibmaschinen und Eierbecher prägten den Alltag in der DDR. Diese Ausstellung zeigt, dass hinter den Gebrauchsgegenständen mehr als nur Design steckte. Die Schau beleuchtet die Entwicklung von den Anfängen in den fünfziger Jahren bis zur Mangelwirtschaft der achtziger Jahre. Sie zeigt, wie politische Vorgaben und planwirtschaftliche Rahmenbedingungen die industrielle Formgebung beeinflussten. Das Amt für industrielle Formgestaltung kontrollierte über Jahrzehnte, was produziert wurde und was dem sozialistischen Geschmack entsprach. Die Exponate dokumentieren diesen Prozess und die Versuche, den Alltag trotz begrenzter Ressourcen zu gestalten.
Erinnern Sie sich an den Hühnereierbecher? Oder an die Erika-Schreibmaschine? In unserer aktuellen Wechselausstellung zeigen wir Produkte aus der DDR, die bei vielen Menschen zum täglichen Leben gehörten. Doch es steckt auch immer eine andere Geschichte hinter diesen Objekten: Sie sind unter bestimmten politischen Auflagen geplant, unterliegen besonderen planwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und sollen dem sozialistischen Geschmack entsprechen.\n\nUnsere Ausstellung setzt sich mit der Formgestaltung in der DDR von ihren Anfängen und der Aufbruchsstimmung in den 1950er Jahren, über die Gründung des Amts für industrielle Formgestaltung zur allgemeinen Kontrolle der Produkte in den 1970er Jahren bis zur Mangelkrise in den 1980er Jahren und dem Ende der DDR auseinander.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du dich für Design ohne politischen Kontext interessierst
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