


Der Dokumentarfilm Torre Bela aus dem Jahr 1977 dokumentiert die portugiesische Nelkenrevolution. Bauern und Angestellte besetzen ein Landgut, um die Bewirtschaftung selbst zu übernehmen. Thomas Harlan und Russell Parker begleiten diesen Prozess direkt vor Ort. Stefan Drößler vom Filmmuseum München gibt einen Einblick in die Arbeit an der Restaurierung dieses Werks. Er berichtet aus der Werkstatt über die technische und historische Aufarbeitung des Materials. Der Abend beleuchtet die Suche nach neuen Organisationsformen während der Enteignung. Es geht um die Entstehung eines Zeitzeugnisses und dessen Erhalt für die Nachwelt.
Werkstattbericht von Stefan Drößler (Filmmuseum München). Auf Deutsch.\n\n›Torre Bela‹ (LI, PT, BRD 1977): Im Zuge der portugiesischen ›Nelkenrevolution‹ besetzen Bauern und Angestellte 1975 das Landgut eines Herzogs und versuchen, die Bewirtschaftung des Lands zu übernehmen. Der Filmemacher Thomas Harlan und sein Kameramann Russell Parker begleiten quasi als Beteiligte die Enteignung und die Suche nach einer neuen revolutionären Organisationsform.
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