


Christian Thoelke verknüpft in der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank eigene Arbeiten mit historischen Stadtdarstellungen. Er untersucht, wie sich die Umgebung nach der Wiedervereinigung verändert hat. Die menschenleeren Architekturen der DDR treffen auf subjektive Weltsichten aus der Sammlung des Hauses. Es geht um den Bedeutungsverlust von Räumen und die Spuren gesellschaftlicher Umbrüche. Die Ausstellung bleibt nachdenklich. Sie betrachtet die Stadt als Spiegel kollektiver Transformation und schlägt eine Brücke in die heutige Zeit.
In der Ausstellung 'Paradies' setzt sich der zeitgenössische Künstler und Kurator Christian Thoelke mit Stadtdarstellungen aus der Kunstsammlung der Berliner Volksbank auseinander. Er betrachtet sie als Ausdruck und Zeitzeugnis subjektiver Weltsichten innerhalb eines kulturell und politisch geteilten Deutschlands. Diesen Arbeiten stellt Thoelke eigene Werke menschenleerer Architekturen der DDR gegenüber. Ausgehend von seinen persönlichen Erfahrungen reflektiert der Ostberliner Künstler den tiefgreifenden Wandel seiner Lebensumgebung nach der Wiedervereinigung. Er spürt dem Bedeutungsverlust dieser Räume sowie den Konflikten und Potenzialen gesellschaftlicher Umbrüche nach. Die Ausstellung bietet einen vielschichtigen Blick auf die Stadtlandschaft als Spiegel individueller wie kollektiver Transformation und schlägt eine Brücke zur Gegenwart.
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