


Hans Fallada blickte in seinen autobiografischen Texten auf die prägenden Jahre in Berlin zurück. Die Aufzeichnungen behandeln die wilhelminische Erziehung, erste Freundschaften und das Schwanken zwischen Aufbegehren und Anpassung. Die Museumsverwaltung Erkner lädt zu einer Lesung dieser Texte ein. Ingrid Feix, die Herausgeberin der Sammlung, trägt die Passagen vor. Der Abend widmet sich der Biografie eines Schriftstellers, der wie kaum ein anderer über das Leben der kleinen Leute schrieb. Es ist eine Auseinandersetzung mit den Zwängen einer vergangenen Epoche.
Hans Fallada war einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Er wurde vor allem für seine großen Romane über kleine Leute bekannt, die auch heute noch internationale Bestseller sind. Als er sieben Jahre alt war, zog seine Familie nach Berlin, wo er um die Jahrhundertwende große Teile seiner Kindheit und Jugend verbrachte. Ende der 1920er Jahre, frisch verheiratet, versuchte er erneut in der inflationsgeplagten Hauptstadt Fuß zu fassen. In diesem Buch sind autobiografische Texte versammelt, in denen er auf diese prägende Zeit zurückblickt: auf die ersten Freundschaften, die Zwänge einer wilhelminischen Erziehung und sein Schwanken zwischen Aufbegehren und Anpassung. \n\nEs liest die Herausgeberin Ingrid Feix
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