


Tauche ein in eine völlig neue Perspektive auf das Werk einer Legende. Erlebe eine faszinierende Reise durch das Leben und Schaffen eines Ausnahmefotografen, die dich mit exklusivem Archivmaterial und persönlichen Zeitzeugenberichten in ihren Bann ziehen wird. Lass dich von großformatigen Projektionen und einer beeindruckenden Sammlung historischer Magazine durch die Modewelt vergangener Jahrzehnte führen. Es ist die perfekte Gelegenheit, ikonische Bilder neu zu entdecken und das sich wandelnde Frauenbild hautnah zu spüren. Komm vorbei und lass dich von dieser atmosphärischen Inszenierung inspirieren!
Wer dachte, das Erdgeschoss des Museums für Fotografie am Zoo kenne keine Überraschungen mehr, liegt ab sofort falsch. Nach über zwei Jahrzehnten wird die vertraute Dauerpräsentation Helmut Newton’s Private Property von einem neuen, filmischen Erlebnis abgelöst – und das fühlt sich an wie ein echter Neuanfang. \n Was euch erwartet \n Im Mittelpunkt steht ein atmosphärischer Filmraum: Acht Projektoren bespielen vier großformatige Leinwände mit einem Endlos-Loop über Helmut Newton – sein Werk, seine Persönlichkeit, sein Leben. Die Basis bildet ein Filmporträt, das ursprünglich für eine große Newton-Schau in A Coruña entstand, ergänzt durch bislang unveröffentlichtes Archivmaterial, das zuletzt digitalisiert wurde. \n Zum ersten Mal in Berlin zu sehen: Interviews mit rund einem Dutzend Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Newtons Umfeld – darunter Kuratoren, Weggefährtinnen und Kritikerinnen. Man kann das Werk des Fotografen in diesem Raum auf eine neue Art kennenlernen, ohne zwingend alles über ihn zu wissen. \n Im hinteren Bereich des Saals hängen weiterhin knapp hundert Ausstellungsplakate – diesmal gemeinsam mit Plakaten aus Alice Springs-Einzelausstellungen. Die 16 Meter lange Wandvitrine darunter zeigt nun Mode- und Lifestyle-Magazine beider Fotografen, von Vogue und Elle über Vanity Fair und Egoïste bis zu Paris Match und The New Yorker . Das langsame Durchschreiten dieser Vitrine ergibt einen eigenen kleinen Streifzug durch die Modefotografie und das sich wandelnde Frauenbild von den späten 1950ern bis ins frühe 21. Jahrhundert. \n Die Wechselausstellungen im ersten Obergeschoss laufen parallel weiter und kontextualisieren zweimal jährlich das Werk beider Fotografen – mal als Einzel-, mal als Gruppenausstellung.
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