


Lesekreise sind mehr als nur ein Austausch über Bücher. Sie funktionieren als soziale und politische Räume, in denen sich ästhetische Erfahrungen bündeln. Der Workshop im Literaturforum im Brecht-Haus untersucht, wie kollektive Lektüre praktisch funktioniert. Dabei stehen historische und aktuelle Beispiele aus akademischen sowie gewerkschaftlichen Kontexten im Fokus. Es geht um die methodische Auseinandersetzung mit dem Format. Wer wissen will, wie gemeinsames Lesen über den privaten Austausch hinauswirkt, findet hier Ansätze.
Lesekreise erleben eine Renaissance. Gemeinschaftliche Lektüren haben andere Effekte als das individuelle Lesen. Doch wie finden diese Lektüren konkret statt? Und welche Erfahrungs- und Möglichkeitsräume eröffnen sie? Ausgehend von der Annahme, dass sich in Praktiken kollektiver Lektüre ästhetische, gemeinschaftsstiftende und politische Dimensionen des Lesens in besonderer Weise durchdringen, widmet sich der Workshop dem Format des Lesekreises. Ziel ist es, Schlaglichter auf historische wie zeitgenössische Arten und Weisen des gemeinsamen Lesens in politischen, akademischen, künstlerischen oder gewerkschaftlichen Kontexten zu werfen.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du dich lieber allein mit einem Buch zurückziehst
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