


Tauche ein in ein spannendes Kapitel deutsch-deutscher Geschichte! Erfahre, wie der Kalte Krieg die Kunstwelt prägte und welche gegenseitigen Vorurteile zwischen Ost und West herrschten. In einer exklusiven Gesprächsrunde beleuchten Experten, wie politische Spannungen das Schicksal von Künstlern und die Wahrnehmung bedeutender Ausstellungen beeinflussten. Sei dabei, wenn wir gemeinsam hinter die Kulissen blicken und die komplexen Verbindungen zwischen Kunst und Ideologie neu entdecken. Ein inspirierender Abend voller historischer Einblicke und lebendiger Debatten erwartet dich – lass dir diese besondere Perspektive nicht entgehen!
Eine »Monsterschau« – so bezeichnete die ostdeutsche Kunstkritik die documenta 1959. Das Urteil spiegelt die kulturellen Spannungen beider deutscher Staaten im Kalten Krieg. Welches Bild machten sich Kunstakteurinnen in Ost-Berlin oder Dresden von der »wichtigsten Kunstausstellung der westlichen Welt« und wie schauten umgekehrt die documenta-Teams um Arnold Bode, Harald Szeemann, oder Jan Hoet auf die DDR? In ihrer Studie »Exhibition Politics. Die documenta und die DDR« geht die Kunst- und Kulturhistorikerin Alexia Pooth diesem besonderen Kapitel deutsch-deutscher Geschichte nach, das bis heute nachwirkt. Gemeinsam mit dem Ausstellungsmacher Christoph Tannert und der Historikerin Jutta Braun diskutiert die Autorin, wie der Ost-West-Konflikt die documenta, das berufliche Schicksal von Künstlerinnen und die Wahrnehmung von Kunst beeinflusste. \n\nGastveranstaltung in Kooperation mit dem Verein der Freunde und Förderer des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)
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