


Lizzie Doron schreibt über ihr Leben zwischen Berlin und Tel Aviv. Das Theater im Palais bringt diese Aufzeichnungen als Bühnenadaption auf die Bühne. Das Stück beleuchtet den Alltag nach dem 7. Oktober. Es geht um Begegnungen, politische Gespräche beim Friseur und das Schweigen am Telefon. Die Inszenierung zeigt eine Realität, die den moralischen Kompass herausfordert. Die Erzählung bleibt nah am Privaten. Sie hinterfragt Begriffe wie Heimat und Freundschaft in einer Zeit, in der das Festhalten an Menschlichkeit zum Kraftakt wird.
Mein Leben zwischen Trümmern und Träumen.\n\nAls erstes Theater zeigen wir den Roman einer außergewöhnlichen Frau als Bühnenadaption: In WIR SPIELEN ALLTAG erzählt die israelische Schriftstellerin und Friedensaktivistin Lizzie Doron von ihrem Alltag zwischen Berlin und seiner Partnerstadt Tel Aviv seit dem 7. Oktober 2023. Sie erzählt von einem Alltag, den es nicht gibt und der doch weitergeht, von Begegnungen mit Hinterbliebenen, von politischen Diskussionen beim Friseur, schal werdenden Gedenkveranstaltungen und dem Schweigen am Telefon mit dem palästinensischen Freund.\n\nDurch kurze Episoden aus dem täglichen Leben wird eine verstörende, chaotische Realität offenbart, die eine unerwartete Herausforderung für den moralischen Kompass und das Mitgefühl darstellt und Begriffe wie Heimat, Freundschaft und Familie neu definiert. Jeder Tag wird zum verzweifelten Versuch, sich an etwas festzuhalten, einen Traum zu bewahren, menschlich zu bleiben.
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