


Walter verliert nach der Wende seine gesellschaftliche Stellung. Vom ehemaligen Funktionär zum Mann ohne Funktion, lebt er vom Gehalt seiner Frau. Die Geschichte zeichnet den Weg eines Mannes nach, der seinen Idealismus in Gewalt kanalisiert. Er versucht, Recht und Ordnung auf eigene Faust durchzusetzen. Das Toni Berlin zeigt dieses Gesellschaftsdrama als Blick auf die deutsche Zeitgeschichte. Ein aufwühlender Stoff, der im Innenraum des Kinos nachdenklich stimmt.
Im Deutschland nach der Wende verliert Walter, ein Ex-Kommunist, seine ganze Existenz. Früher hatte er eine hohe Position im Staatsapparat inne, doch heute lebt er von dem Kellnerinnengehalt seiner Frau. Aus seinem Idealismus heraus beschließt er, sich für das "Gute", für Recht und Ordnung, einzusetzen. Er schreckt dabei auch nicht vor Gewalt zurück. (JP)
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