


Nach dem Zweiten Weltkrieg reisen Thomas Mann und seine Tochter Erika durch ein in Trümmern liegendes Deutschland. Die Route führt von Frankfurt bis nach Weimar. Beide Seiten der Besatzungszonen hoffen auf ein Wort des Trostes vom Literaturnobelpreisträger. Die Rückkehr in die Heimat ist für den einstigen Exilanten kein leichter Gang. Zwischen den Erwartungen der Offiziere und den Ansprüchen der Wagner-Erben entfaltet sich ein privates Drama. Die Reise wird für die Familie zur Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte. Das Kino im Kulturhaus Spandau zeigt diesen Film über die deutsche Nachkriegszeit. Er beleuchtet das Verhältnis zwischen Vater und Tochter in einer Zeit des Umbruchs. Eine nachdenkliche Betrachtung über die verwundete Seele eines Landes.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrt Thomas Mann erstmals aus dem Exil nach Deutschland zurück. Gemeinsam mit seiner Tochter Erika reist er von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis nach Weimar im sowjetisch kontrollierten Teil des Landes. Zum Goethe-Jubiläum erwarten die Menschen auf beiden Seiten Worte von ihm, die Trost spenden und Orientierung geben sollen. Doch Mann begegnet nicht nur Verehrung, sondern auch Anfeindungen. Während Vater und Tochter durch das zerstörte Land reisen, treten zudem Spannungen innerhalb ihrer Familie hervor.
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