


Suzanne Valadon war eine Grenzgängerin. Als erste Frau malte sie einen männlichen Akt von vorn und setzte sich über Konventionen hinweg. In der Schwartzschen Villa trifft sie nun auf Heinrich Heine. Der Dichter ist längst tot, doch sein Geist bleibt scharfzüngig. Ein Exzentriker am Klavier begleitet den Dialog zwischen der Malerin und dem Literaten. Europa steht währenddessen kurz vor dem Krieg. Die Inszenierung nutzt den Friedhof Montmartre als gedanklichen Schauplatz. Es ist eine atmosphärische Auseinandersetzung mit Biografie und Zeitgeschichte.
Eine Malerin. Ein toter Dichter. Ein Exzentriker am Klavier. Und Europa kurz vor dem Krieg. Suzanne Valadon, Autodidaktin, Grenzgängerin und erste Malerin eines männlichen Akts (von vorn), trifft auf Heinrich Heine – scharfzüngig, politisch und längst tot. Schauplatz: Friedhof Montmartre. Zeitpunkt:
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Eher nichts für dich, wenn: du eine leichte Unterhaltung ohne historischen Kontext suchst
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