


Die Dokumentation Tun & Lassen begleitet Menschen zwischen 20 und 60 Jahren in der Neuköllner Fachklinik F42. Der Film zeigt den Alltag in einer Wohngemeinschaft, in der die Bewohner versuchen, ihren Weg zurück in den Beruf und die Gesellschaft zu finden. Die Nähe der Klinik zu den alltäglichen Verführungen der Stadt macht den Heilungsprozess zu einer ständigen Herausforderung. Es geht um Eigenverantwortung und die Anstrengung, die ein Leben ohne Sucht erfordert. Das Kant Kino bietet den Rahmen für diese Sozialstudie. Der Film bleibt dabei nah an den Biografien der Rehabilitandinnen und ihrem Ringen um Stabilität.
In Neukölln liegt die Fachklinik F42, in der Menschen zwischen 20 und 60 Jahren versuchen, ein Leben ohne Sucht zu beginnen. Die Rehabilitandinnen stammen aus unterschiedlichen Umfeldern und bilden eine besondere Haus- und Wohngemeinschaft. Der Aufenthalt in der stationären Suchtrehabilitation soll sie zurück ins berufliche und gesellschaftliche Leben führen. Doch die Nähe zwischen dem Angebot zur Heilung und den Verführungen direkt vor der Tür verlangt große Anstrengung und Eigenverantwortung.
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