


Der Kaufmann Theodor Francke betrieb im 19. Jahrhundert auf dem heutigen Gelände des Franckeparks eine Elfenbeinbleiche. Importiertes Material aus kolonialen Handelsnetzen wurde dort für Produkte wie Klaviertastaturen aufbereitet. Die Ausstellung im Tempelhof Museum ordnet diese industrielle Vergangenheit ein. Sie thematisiert die Verflechtung lokaler Produktion mit kolonialer Ausbeutung und Raubkunst. Die Auseinandersetzung mit der Provenienzforschung steht im Mittelpunkt. Es geht um die Aufarbeitung einer Geschichte, die oft hinter der industriellen Entwicklung zurückblieb.
Auf dem Gelände des heutigen Franckeparks betrieb der Kaufmann Theodor Francke im 19. Jahrhundert eine Elfenbeinbleiche. Importiertes Elfenbein aus kolonialen Handelsnetzen wurde hier gebleicht und etwa zu Klaviertastaturen weiterverarbeitet. Die Francke GmbH war zudem am Handel mit Raubkunst wie de
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