


Eva Kemlein überlebte als Jüdin den Nationalsozialismus im Berliner Untergrund. Nach 1945 dokumentierte sie den Wiederaufbau der Stadt mit ihrer Kamera. Die Biografie von Erica Fischer und Simone Ladwig-Winters zeichnet diesen Lebensweg nach. Ihre Theater- und Reportagefotos dienen als visuelle Chronik der geteilten Stadt. Das Ephraim-Palais bietet den Rahmen für diese Buchpremiere. Die Veranstaltung beleuchtet ein Werk, das den politischen und kulturellen Wandel Berlins festhielt.
Begib dich mit den Autorinnen auf eine Reise durch das Leben der Berliner Fotografin Eva Kemlein.\n\nDas Buch von Erica Fischer und Simone Ladwig-Winters porträtiert die Fotografin Eva Kemlein. Als Jüdin überlebte sie die Zeit des Nationalsozialismus im Berliner Untergrund. Nach dem Krieg dokumentierte sie mit ihrer Kamera den politischen und kulturellen Neubeginn Berlins. Ihre Fotografien zeigen die Stadt im Wandel wie kaum ein anderes Werk dieser Zeit.\n\nMit ihren Reportage- und Theaterfotografien hielt Eva Kemlein das Leben in Ost- und West-Berlin fest. Ihre Bilder sind bis heute wichtige Zeugnisse deutscher Geschichte. Ihr außergewöhnliches Leben erzählt von Mut, Widerstand, Verlust und künstlerischer Kraft. Das Berlin Museum verwaltet ihren Nachlass.
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