


Heimesbach ist ein Ort, an dem sich neunzig Jahre deutsche Geschichte ablagern. Shida Bazyar beleuchtet in ihrem Roman, wie eine Gemeinde ihre Vergangenheit verschweigt und zugleich zum Zufluchtsort wird. Die Erzählung spannt einen Bogen von jüdischen Familien über NS-Profiteure bis hin zu den Familien Sharifi und Karimpour. Der Text setzt sich mit den Biografien derer auseinander, die das Dorf über Jahrzehnte prägten. Die Lesung im Literaturforum im Brecht-Haus bietet Raum für eine Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte. Der Ton ist nachdenklich und aufwühlend.
Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutsche Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Eine Gemeinde, die ihre Vergangenheit aktiv verschweigt.\n\nModeration: Maha El Hissy.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du eine leichte Unterhaltung ohne historischen Tiefgang suchst
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