


Die DEFA-Produktionsgruppe Sorbischer Film nahm in der DDR eine Sonderrolle ein. Andy Räder von der Universität Greifswald ordnet das Wirken dieser Gruppe in einem Vortrag ein. Im Zentrum steht der Film Wopyt/Unruhe aus dem Jahr 1984. Er porträtiert eine alleinstehende sorbische Frau, die ihr Leben reflektiert. Themen wie Alter und der Wandel familiärer Strukturen prägen die Handlung. Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt. Der Abend bietet Raum für eine Auseinandersetzung mit sorbischer Zeitgeschichte und filmischer Dokumentation.
Vortrag von Andy Räder (Universität Greifswald) und Filmvorführung. Auf Deutsch.\n\n›Wopyt/Unruhe‹ (DDR 1984): Beim Besuch eines Bekannten reflektiert eine alleinstehende sorbische Frau über ihr Leben. Sie ist bekümmert über Alter und schwindenden Familiensinn, bejaht aber gleichzeitig das Leben. Ein Kurzspielfilm der Produktionsgruppe Sorbischer Film innerhalb der DEFA.
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