


Die Band steckt fest, das Konzert muss trotzdem stattfinden. Eine Gruppe von Fans findet sich plötzlich auf der Bühne wieder, ohne jemals geplant zu haben, im Rampenlicht zu stehen. Das Stück von hannsjana nutzt Musik von Christian Giese, Caspar Hachfeld und weiteren Komponisten, um die Situation zu lösen. Dabei geht es weniger um den großen Auftritt als um den Umgang mit Lampenfieber und Erwartungsdruck. Es ist ein Angebot für Vorschulkinder und ihre Begleitung. Das Ensemble zeigt, dass Selbstvertrauen auch ohne den Drang zur Selbstdarstellung funktioniert und stillere Talente ihren Platz finden.
Musiktheaterstück mit GRIPS Songs von Christian Giese, Caspar Hachfeld, Birger Heymann, Thomas Keller, George Kranz, Volker Ludwig, Marie Weich und Thomas Zaufke.\nEmpfohlen für Vorschulkinder\nDer Vorhang ist noch zu, alles ist bereit fürs Konzert. Die Ruhe vor dem Ansturm des Publikums - die Scheinwerfer surren. In einer Stunde strömen Menschenmassen in den Saal, um einer legendären Band zuzujubeln. Eine Gruppe jüngerer und älterer Fans erhält vorher noch eine Führung über die Bühne – Backstage – wie aufregend! Dort steht die E-Gitarre, auf der gleich die weltberühmte Sängerin ihre Akkorde spielt. Und hier das Schlagzeug, an dem die Drummerin den Takt vorgibt.\nDoch plötzlich fällt Backstage eine Tür ins Schloss und lässt sich nicht mehr öffnen. Dahinter: die Band – eingeschlossen in ihrer Garderobe. Auch die Fan-Gruppe kann die Band nicht aus ihrer misslichen Lage befreien. Aber könnten sie das Konzert retten? Die Songs kennen sie, einige spielen sogar ein Instrument. Das Problem ist nur: Niemand will auf die Bühne. Stattdessen Lampenfieber, schwitzige Hände, leise Worte und Erwartungsdruck! Wie gründet man so schnell eine Band, in der niemand Frontfrau sein will? Wie laut sein, wenn man lieber leise bleibt? Wer tritt ins Scheinwerferlicht, wenn es im Schatten sicher erscheint - und muss man sich überhaupt in den Mittelpunkt wagen?\nDas Performancekollektiv hannsjana erzählt humorvoll und mit viel Musik von Introvertiertheit, Selbstvertrauen, Scham und Aufregung. In „oh peinlich“ geht es um Menschen, die sich nicht trauen müssen, sondern anderen zeigen, wie sie stilleren Talenten Raum geben. Denn nur wer lauter ist, kann es nicht automatisch besser.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du ausschließlich nach einer klassischen Band-Performance suchst
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