


Das Humboldt Forum lädt zur Lesung und Buchpräsentation von Whiti Hereaka. Im Zentrum steht ihr Werk He Heru. Ein Kamm, das sich mit der Herkunft und Bedeutung von Museumsstücken auseinandersetzt. Das Projekt Objekte widersprechen nutzt den Ansatz der Fabulographie. Internationale Autoren wählen Exponate aus, um Leerstellen in deren Historie durch neue narrative Ansätze zu füllen. Es geht darum, die Deutungshoheit über Sammlungen zu hinterfragen. Die Veranstaltung bietet Raum für eine reflektierte Auseinandersetzung mit den Objekten und den Geschichten, die sie erzählen könnten.
Objekte widersprechen ist ein Projekt über das Potenzial der Literatur, neue Geschichten und Beziehungen in Museumsobjekten zu erwecken. Internationale Autor*innen werden eingeladen, die Sammlungen im Humboldt Forum zu durchsuchen, ein Objekt auszuwählen und darüber zu schreiben – wie immer sie wollen. Priya Basil, die Kuratorin des Projekts, hat für diesen Ansatz den Begriff „Fabulographie“ eingeführt: Es geht darum, kreativ mit Lücken, Leerstellen und (Un-)Wahrheiten rund um die Objekte zu arbeiten, um narrative und imaginative Landschaften zu eröffnen, die zu lange durch das Museum kontrolliert und begrenzt wurden. Whiti Hereaka präsentiert ihr Buch "He Heru. Ein Kamm".
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