


Yuval Abraham und Rachel Szor untersuchen in ihrem Dokumentarfilm die Entscheidungsprozesse hinter der militärischen Strategie in Gaza. Über drei Jahre hinweg führten sie Gespräche mit 24 israelischen Geheimdienstoffizieren und Soldaten. Die Protagonisten erscheinen im Film anonymisiert. Ihre Stimmen und ihr Äußeres wurden digital verfremdet, um die Identität der Beteiligten zu schützen. Das IL Kino zeigt diese Arbeit, die sich kritisch mit militärischen Strukturen auseinandersetzt. Es ist ein Film, der wenig Raum für einfache Antworten lässt und den Fokus auf die Mechanismen der Gewalt legt.
In nächtlichen Gesprächen auf den Dächern von Tel Aviv berichten israelische Geheimdienstoffiziere und Soldaten über ihre Arbeit. Ihre Stimmen und ihr Erscheinungsbild sind verfremdet, um ihre Identität zu schützen. Aus den Aussagen von 24 Beteiligten untersucht der Dokumentarfilm die militärischen Strukturen, Entscheidungsprozesse und Technologien hinter Israels Kriegführung im Gazastreifen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Systeme funktionieren, die nach Darstellung des Films zur gezielten Tötung palästinensischer Zivilisten eingesetzt werden, und was diejenigen darüber berichten, die an ihrer Entwicklung oder ihrem Betrieb beteiligt waren.
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