


Bill Bennett macht sich auf den Weg. Sein Ziel ist Santiago de Compostela, vor ihm liegen 780 Kilometer Fußmarsch. Das Knie ist lädiert, die eigene Art oft schwierig. Auf dem Weg begegnet er Menschen, die ihre Geschichten teilen und ihn als den nehmen, der er ist. Der Dokumentarfilm begleitet diesen Prozess über 31 Tage. Es geht um die Veränderung, die durch Bewegung und Begegnung entsteht.
Wie zum Teufel ist Bill Bennett bloß auf diese Idee gekommen, den Jakobsweg zu gehen? Sein Kniegelenk ist nach einem Sturz kaputt, seine Frau daheim in Australien sorgt sich sehr, und bei den Leuten, die mit Bill pilgern, eckt er immer wieder mit seiner schroffen, allzu direkten Art an. Und es sind noch über 700 Kilometer bis Santiago de Compostela… Je weiter Bill den beschwerlichen Weg geht, desto mehr Menschen begegnen ihm, die sich ihm gegenüber öffnen und ihre Geschichten erzählen. So unterschiedlich diese sind: Sie alle nehmen ihn, den grummeligen älteren Mann, so wie er ist. Bill wird klar: Er darf keinesfalls aufgeben! Denn wenn er es bis zum Ziel schafft, wird er ein anderer Mensch sein. Die 31 Tage auf der Pilgerroute verändern sein Leben für immer – Schritt für Schritt.
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