


Das New South Wales Board for the Protection of Aborigines nahm ab 1909 systematisch Kinder aus ihren indigenen Familien. Die Betroffenen wurden als billige Arbeitskräfte in weiße Haushalte vermittelt. Dieser Prozess zielte auf die bewusste Zerstörung gewachsener Gemeinschaften ab. Der Film aus dem Jahr 1983 rekonstruiert diese Geschichte durch Archivmaterial und direkte Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Die Aufnahmen zeigen den Kampf der Betroffenen gegen die staatliche Praxis. Das Material wurde in Zusammenarbeit mit dem AIATSIS digital restauriert. Die Dokumentation bleibt ein erschütterndes Zeugnis der Zeitgeschichte. Sie verzichtet auf beschönigende Erzählweisen und lässt die Opfer der staatlichen Politik selbst zu Wort kommen. Ein Film, der nachdenklich stimmt.
›Lousy Little Sixpence‹ (AU 1983): 1909 begann das New South Wales Board for the Protection of Aborigines, indigene Communitys zu zerstören, indem es Kinder zwangsweise aus ihren Familien nahm und sie als Bedienstete an weiße Familien vermittelte. Von ihrem Kampf wird anhand von Archivmaterial und Interviews mit Zeitzeug*innen erzählt. Digital restauriert in Zusammenarbeit mit dem AIATSIS.
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