


Lina Morgenstern reagierte 1866 auf die Not im Preußisch-Österreichischen Krieg mit der Gründung von Lazaretten und Volksküchen. Trotz gesellschaftlicher Widerstände und familiärer Rückschläge etablierte sie Frauenvereine und organisierte den ersten Internationalen Frauenkongress in Deutschland. Gerhard J. Rekel stellt seine Biografie über das Leben dieser Rebellin vor. Er beleuchtet ihren Weg von der Autorin eines Bestsellers bis zur engagierten Kämpferin gegen Zensur und Patriarchat. Die Lesung wird durch historische Bilder ergänzt. Musikalisch begleitet wird der Abend durch den Komponisten Albrecht Gündel vom Hofe am Klavier.
1866, Preußisch-Österreichischer Krieg. Viele Soldaten kommen verletzt aus dem Krieg, die Bevölkerung leidet Not und der Staat kümmert sich nicht. Die Berliner Jüdin Lina Morgenstern gründet spontan Lazarette und Volksküchen. Gegen den Willen ihrer Eltern heiratet sie Theodor. Als er Pleite geht und sie mit fünf Kindern brotlos dasteht, schreibt Lina in wenigen Wochen einen Bestseller, initiiert rastlos, an Zensur und Patriarchat vorbei, Vereine zur Unterstützung von Frauen und Kindern, die erste seriöse Frauenzeitung und den ersten Internationalen Frauenkongress auf deutschem Boden. \n\nDer Erfolgsautor Gerhard J. Rekel stellt seine spannende Biografie »Lina Morgenstern. Die Geschichte einer Rebellin« mit historischen Bildern vor, begleitet vom Komponisten Albrecht Gündel vom Hofe am Klavier.
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