


Das Deutsche Theater Berlin widmet sich dem Lebensweg der Hannah Arendt. Die Inszenierung zeichnet ihren Weg von den Studienjahren bei Heidegger und Jaspers bis in das New Yorker Exil nach. Das Stück beleuchtet die Prägung durch das Berlin der zwanziger Jahre und die Flucht vor totalitären Regimen. Es ist eine Auseinandersetzung mit einer Denkerin, deren Biografie eng mit den Brüchen des zwanzigsten Jahrhunderts verknüpft ist. Die Aufführung im Saal bietet Raum für eine Reflexion über Philosophie und Zeitgeschichte. Wer sich für die intellektuelle Biografie Arendts interessiert, findet hier eine fundierte Aufbereitung.
Ihr Leben gleicht einem spannenden Roman aus vielen Kapiteln: Von Königsberg in den 1910er Jahren über das Studium bei Heidegger und Jaspers, das pulsierende Berlin der 1920er, das Pariser Exil der 1930er bis hin zu Flucht, Freundschaften und dem intellektuellen Leben im New York der 1950er und 60er. Die Kriege und totalitären Regime des 20. Jahrhunderts prägen Hannah Arendts Denken zutiefst.
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