


Das Jazzfest Berlin präsentiert ¡ Ya voy ! mit dem Programm Miraflores. Das Quartett verbindet folkloristische Musiktraditionen der kolumbianischen Pazifikküste mit experimenteller Improvisation. Sängerin Alejandra Charry und Perkussionist Moises Zamora Mezù bringen die Rhythmen ihrer Heimat El Cabuyal ein. Die Saxofonistin Sakina Abdou und Bassist Thibault Cellier ergänzen diese Basis durch ihre Erfahrung in der französischen Avantgarde. Das Zusammenspiel bricht traditionelle Grooves mit abenteuerlichen Ansätzen auf. Die Musik bleibt dabei in ihrer Herkunft verwurzelt und öffnet sich gleichzeitig für neue, freie Strukturen.
A-Trane Präsentiert Jazzfest berlin 2026 Tag 3 Heute Mit: ¡ Ya voy ! «Miraflores» Deutschlandpremiere Feat: Alejandra Charry-Sakina Abdou-Thibault Cellier-Moises Zamora Mezù. Das transatlantische Quartett ¡ Ya voy ! hat sich einer mitreißenden Interpretation folkloristischer Musiktraditionen von der südamerikanischen Pazifikküste verschrieben. Im Mittelpunkt der Gruppe stehen die Sängerin Alejandra Charry und der Perkussionist Moises Zamora Mezù, die beide gemeinsam in demselben kolumbianischen Dorf aufgewachsen sind. Erweitert und vertieft werden ihre packenden Grooves und experimentellen improvisatorischen Ansätze, die sich keiner bestimmten musikalischen Tradition unterwerfen, von Saxofonistin Sakina Abdou und Bassist Thibault Cellier. Zum temperamentvollen Quartett ¡ Ya voy ! gehören zwei der herausragendsten Persönlichkeiten der französischen Improvisationsmusik: die Saxofonistin Sakina Abdou, die beim Jazzfest Berlin 2025 ein fesselndes Solokonzert gab, und der Kontrabassist Thibault Cellier, der als Mitglied von Joachim Kühns French Trio 2024 beim Festival zu erleben war. ¡ Ya voy ! orientiert sich allerdings auch an den traditionellen Musikformen, mit denen die anderen beiden Mitglieder aufgewachsen sind: Sängerin Alejandra Charry und der Perkussionist und Marimbaspieler Moises Zamora Mezù kommen beide aus dem Dorf El Cabuyal, das im Departamento Valle del Cauca an der kolumbianischen Pazifikküste liegt. Sie zog bereits im Jahr 2004 nach Frankreich, er blieb in seiner Heimat – beim Hören der Musik der Gruppe wird ihre lebenslange Verbundenheit spürbar. Diese wurzelt in einem geteilten kulturellen Hintergrund, der weniger von den ansonsten in Kolumbien dominanten Stilen wie der Cumbia oder der Salsa geprägt wird: An der Westküste des Landes, wo mehr als 80 verschiedene Rhythmen gepflegt werden, stellt die Marimba eines der zentralen Instrumente dar. Auf Grundlage dieser musikalischen Traditionen sorgt Charrys dynamischer Gesang für ebenso viel Schwung wie Melodie. So beschwört die Band bisweilen den Geist der großen Totó la Momposina herauf, die im Mai dieses Jahres im Alter von 85 Jahren verstorben ist. Doch obwohl ¡ Ya voy ! in diesen Traditionen verwurzelt ist, schafft sich die Band dank der experimentierfreudigen Herangehensweise von Abdou und Cellier einen ganz eigenen Raum. Den französischen Musiker*innen gelingt es, die unerschütterlichen Grooves mit kompromisslos abenteuerlichen Improvisationen aufzubrechen, die von kraftvollen Bass-Ostinati getragen werden. Abdou erweitert ihr Saxofonspiel mit Flötenklängen, die an kolumbianische Spielweisen anknüpfen, während Cellier eine Art Bindeglied darstellt: Seine hypnotischen Basslines schlagen eine Brücke zwischen folkloristischen Mustern und avantgardistischen Ansätzen. Das Quartett zeichnet sich durch eben diese Verschmelzung unterschiedlicher Traditionen aus: Sie erschaffen eine Musik, die folkloristische kolumbianische Formen in sich aufnimmt und zugleich weiterdenkt; die sich zu allen Seiten öffnet und dabei von der Freude an der Gemeinschaftlichkeit getragen wird.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du ausschließlich auf klassische Jazz-Standards aus bist
In der dayt-App hast du dieses Event auf der Karte, in deiner Merkliste und mit Deals in der Nähe.
Dein Event? Übernimm es kostenlos · Fehler melden · Event vorschlagen
Enthält KI-generierte Texte

















